In der Hildesheimer Andreasstraße stehen umfangreiche Tiefbauarbeiten an. Die EVI Energieversorgung Hildesheim und die Stadtentwässerung Hildesheim (SEHi) wollen eine neue Fernwärme-Hauptleitung verlegen, Hausanschlüsse herstellen und Abwasserleitungen erneuern. Die Arbeiten sollen voraussichtlich rund ein Jahr dauern. Dabei sind abschnittsweise Vollsperrungen vorgesehen.

Schutzrohre sollen ab dem 26. Oktober verlegt werden

Voraussichtlich ab Montag, 26. Oktober, werden zunächst Schutzrohre verlegt. Sie nehmen später Versorgungsleitungen auf und schützen diese vor äußeren Einflüssen. Die gesamte Baumaßnahme soll in mehreren Abschnitten erfolgen. Welche Straßenbereiche dabei wann an der Reihe sind, geht aus der aktuellen Ankündigung noch nicht hervor. Auch Termine für die einzelnen Vollsperrungen werden darin bislang nicht genannt.

Für Anwohner und Gewerbetreibende können Zugänge und Zufahrten zeitweise eingeschränkt sein. Umleitungen sollen ausgeschildert werden. Sobald die konkrete Planung feststeht, wollen das beauftragte Tiefbauunternehmen sowie die Baubeauftragten von EVI und SEHi mit den ansässigen Einrichtungen und Betrieben die Erreichbarkeit abstimmen.

Gastronomie und Friseursalon in der Straße

Zu den ansässigen Betrieben gehört die Cocktail- und Weinbar drei11,  außerdem der Friseursalon Ayf-Hair. Welche konkreten Einschränkungen vor diesen Betrieben entstehen und wie deren Eingänge während der jeweiligen Bauphase erreichbar bleiben, lässt sich den veröffentlichten Bauinformationen noch nicht entnehmen. Jedoch sind beide über den Andreasplatz erreichbar.

Einfahrt von der Kardinal-Bertram-Straße wieder möglich

Für die Anfahrt zur Andreasstraße gibt es bereits eine Änderung im Zusammenhang mit der benachbarten Baustelle: Nach Angaben der EVI ist die Kardinal-Bertram-Straße seit dem 19. Oktober von der Schuhstraße aus bis zur Kreuzung Andreasstraße befahrbar. Auch das Einbiegen in die Andreasstraße ist möglich. Der Abschnitt der Kardinal-Bertram-Straße zwischen Langem Hagen und Andreasstraße bleibt dagegen für Fahrzeuge gesperrt; Fußgänger können ihn passieren.

Im Einmündungsbereich der Andreasstraße besteht laut EVI bereits seit dem 29. September eine halbseitige Fahrbahnsperrung. Auf einer Straßenseite ist zudem der Gehweg vollständig gesperrt. Autos können die Engstelle passieren. Diese Angaben beschreiben den veröffentlichten Stand der benachbarten Baumaßnahme; eine vollständige Übersicht der kommenden Bauabschnitte in der Andreasstraße liegt damit noch nicht vor.

Strom, Gas und Trinkwasser sollen weiter verfügbar bleiben

Die Zufahrten für Rettungswagen und die Müllabfuhr werden nach Angaben von EVI und SEHi bei der Planung berücksichtigt. Unterbrechungen der Strom-, Gas- oder Trinkwasserversorgung sind nicht vorgesehen.

Fachleute für Archäologie und Kampfmittelbergung begleiten die Erdarbeiten. Besondere Wetterereignisse können den Ablauf verzögern. Mit den neuen Fernwärmeleitungen will die EVI weitere Gebäude anschließen können; die SEHi erneuert im selben Zuge die Abwasserleitungen.