Feuerwehr, Polizei und der ABC-Zug des Landkreises sind am späten Montagabend zu einem Einsatz an der Beeke in Eimsen ausgerückt. Passanten hatten bereits am Vormittag mehrere tote Fische sowie einen weißen Schmierfilm auf dem Wasser entdeckt.
Eine besondere Dringlichkeit erhielt die Situation am Abend: Ein Hund hatte nach bisherigen Informationen in dem Bach gebadet und daraus getrunken. Kurze Zeit später starb das Tier auf einer angrenzenden Wiese. Ob der Tod des Hundes tatsächlich mit dem Kontakt zum Wasser zusammenhängt, ist bislang ungeklärt und muss untersucht werden.
Gegen 19.14 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Da eine Verunreinigung des Gewässers durch ausgelaufene Gefahrstoffe zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, rückte auch der ABC-Zug des Landkreises an. Die Einsatzkräfte sperrten den betroffenen Bereich weiträumig ab.
Wasserproben müssen im Labor untersucht werden
Gemeinsam entnahmen Feuerwehr und ABC-Zug mehrere Wasserproben aus der Beeke. Eine abschließende Untersuchung war mit den vor Ort verfügbaren Mitteln nicht möglich. Die Proben wurden deshalb zur genaueren Analyse an ein Labor übergeben.
Auch einer der verendeten Fische wurde für weitere Untersuchungen in ein tiermedizinisches Labor gebracht. Die übrigen toten Fische sammelten die Einsatzkräfte ein und ließen sie fachgerecht entsorgen.
Die Beeke entspringt am Himmelsberg und verläuft durch Eimsen größtenteils unterirdisch. In den Bach gelangt auch Regenwasser. Anschließend fließt die Beeke in die Leine. Woher der auffällige Schmierfilm stammt und welche Substanz möglicherweise in das Gewässer gelangt ist, war am Abend noch unklar.
Rund 40 Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte beteiligt. Neben dem ABC-Zug des Landkreises und der Polizei waren ein Rettungswagen sowie die Feuerwehren aus Eimsen, Langenholzen, Hörsum und Alfeld vor Ort.
Die weiteren Laboruntersuchungen sollen nun klären, ob die Beeke verunreinigt wurde und ob ein Zusammenhang mit dem Fischsterben sowie dem Tod des Hundes besteht.
