Ein bislang unbekannter Stoff hat am Mittwoch einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an einer Schule in Gronau ausgelöst. Im Eingangsbereich des Altbaus war ein auffälliger Geruch wahrgenommen worden. Insgesamt klagten 28 Menschen über Reizungen der Atemwege.
Der Schulbetrieb wurde daraufhin unterbrochen. Lehrkräfte führten die Schülerinnen und Schüler aus dem Gebäude. Aufgrund der Zahl der Betroffenen löste der Rettungsdienst die Alarmstufe „MANV 7“ für einen Massenanfall von Verletzten aus.
Keine Behandlung im Krankenhaus erforderlich
Alle 28 Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und untersucht. Niemand musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten anschließend nach Hause beziehungsweise wieder in die Obhut ihrer Lehrkräfte entlassen werden.
Feuerwehr belüftet das Schulgebäude
Ein Trupp der Ortsfeuerwehr Gronau ging unter Atemschutz in das Gebäude vor. Die Einsatzkräfte schufen eine Abluftöffnung und leiteten umfangreiche Belüftungsmaßnahmen ein. Um welchen Stoff es sich gehandelt hat und wodurch der Geruch verursacht wurde, war zunächst unklar.
Neben der Ortsfeuerwehr Gronau waren zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes sowie die Polizei im Einsatz.
Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Die Polizei hat Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die Ursache des Vorfalls und die Herkunft des unbekannten Stoffes sind Gegenstand der weiteren Untersuchungen.

