Rückstau auf Bahnstrecke: Verspätungen zwischen Göttingen und Hannover
22.05.2026 12:36 · Hildesheim (Niedersachsen)
Nach mehreren Störungen im Großraum Hannover/Seelze kommt es zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr. Vor allem der Güterverkehr ist von erheblichen Rückstauungen betroffen. Auch Fahrgäste des Metronom RE2 zwischen Hannover und Göttingen müssen derzeit mit deutlichen Verspätungen rechnen.
Infolge mehrerer Störungen im Großraum Hannover/Seelze ist es am Donnerstag zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen. Nach Angaben der Deutschen Bahn führte eine „hohe Streckenauslastung“ seit den Nachtstunden zu massiven Rückstauungen im Schienengüterverkehr. Betroffen sind sowohl die wichtigen Ost-West- als auch Nord-Süd-Achsen des Bahnverkehrs.
Wie aus internen Informationen hervorgeht, entwickelte sich im Tagesverlauf ein erheblicher Rückstau im Schienengüterverkehr (SGV). Mehrere Güterzüge konnten den betroffenen Abschnitt zeitweise nicht befahren und standen auf umliegenden Strecken sowie Bahnhöfen fest. Die Bahn rechnet damit, dass die Auswirkungen voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern könnten. Zur Entlastung wurden verschiedene Umleitungsstrecken eingerichtet.
Die Störungen wirken sich inzwischen auch deutlich auf den Personenverkehr aus. Besonders betroffen ist der Metronom RE2 zwischen Hannover und Göttingen. Aufgrund umgeleiteter Güterzüge müssen Fahrgäste derzeit mit Verspätungen von rund 40 Minuten rechnen. Teilweise kam es zudem zu längeren Aufenthalten an Bahnhöfen und eingeschränkten Betriebsabläufen.
Die Deutsche Bahn arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Verkehrslage zu stabilisieren. Angaben zur genauen Ursache der hohen Streckenauslastung machte das Unternehmen zunächst nicht.
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