Rund 100 Einsatzkräfte bei Dachstuhlbrand in Bad Salzdetfurth
08.08.2026 17:13 · Bad Salzdetfurth (Niedersachsen)
Rund 100 Einsatzkräfte kämpfen am Samstagnachmittag gegen einen Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Bad Salzdetfurth. Zwei Drehleitern sind im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung musste ein angrenzendes Freibad geräumt werden.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr kämpft seit Samstagnachmittag gegen einen Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Bad Salzdetfurth. Insgesamt sind 104 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.
Gegen 14.30 Uhr war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer im Dachbereich des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr leitete daraufhin umfangreiche Löschmaßnahmen ein.
Im Einsatz sind unter anderem die Feuerwehren aus Bad Salzdetfurth, Wesseln, Detfurth, Wehrstedt, Bodenburg und Lamspringe. Für die Brandbekämpfung aus der Höhe sollten mehrere Drehleitern eingesetzt werden. Da die Drehleiter aus Lamspringe aufgrund eines technischen Problems nicht ansprang, wurde zusätzlich die Drehleiter der Feuerwehr Alfeld nachgefordert. Damit stehen derzeit die Drehleitern aus Bad Salzdetfurth und Alfeld für die Löscharbeiten zur Verfügung.
Im Verlauf des Einsatzes erschwerte eine Änderung der Windrichtung die Lage. Der Brandrauch wurde dadurch in Richtung des angrenzenden Freibades gedrückt. Gegen 16.35 Uhr wurde das Freibad vorsorglich geräumt, um die dortigen Badegäste vor dem Rauch und möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen.
Auch für die Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses hatte der Brand Folgen. Nach bisherigen Informationen sind dort 18 Personen gemeldet. 14 Personen wurden von der Polizei in Obhut genommen. Wo die betroffenen Bewohner anschließend untergebracht beziehungsweise hingebracht wurden, war zunächst nicht bekannt.
Trotz des umfangreichen Einsatzgeschehens wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand verletzt. Die Feuerwehr ist weiterhin mit den Löscharbeiten beschäftigt. Wie das Feuer ausbrechen konnte, ist bislang unklar. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine gesicherten Angaben vor.
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