Ein Teildeckeneinsturz hat am Montagmorgen einen Einsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk in der Hildesheimer Innenstadt ausgelöst. Gegen 9.20 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem betroffenen Wohnhaus in der Schuhstraße alarmiert.

Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Teile der Decke einstürzen oder Schäden an der Gebäudestruktur bestehen, ließ die Feuerwehr das Haus vorsorglich räumen. Insgesamt sieben Personen wurden aus dem Gebäude gebracht und konnten während der Überprüfung zunächst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Zur fachlichen Beurteilung der Schäden wurde ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks hinzugezogen. Dieser untersuchte die betroffenen Bereiche und prüfte, ob von dem Teildeckeneinsturz eine weitere Gefahr für die Bewohner oder die Umgebung ausgeht.

Während des Einsatzes musste die Schuhstraße zunächst teilweise vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es im Bereich des betroffenen Hauses zeitweise zu Einschränkungen für den Verkehr. Nach der Begutachtung konnte die Sperrung weitgehend aufgehoben werden. Lediglich der Gehweg unmittelbar vor dem Gebäude blieb zunächst abgesperrt.

Nachdem der Baufachberater keine akute Gefahr festgestellt hatte, durften alle sieben evakuierten Personen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Gegen 11.30 Uhr waren die Maßnahmen vor Ort beendet und der Einsatz wurde aufgehoben.

Wie es zu dem Teildeckeneinsturz kommen konnte und wie groß der entstandene Gebäudeschaden ist, war zunächst nicht bekannt.