Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sind am Sonntagabend zu einem Gebäude in der Almsstraße gerufen worden. In dem Haus, in dessen Erdgeschoss sich eine Filiale des Bekleidungsgeschäfts New Yorker befindet, war es zu einem größeren Wasserschaden gekommen.
Das Wasser trat nach Angaben der Feuerwehr aus einer derzeit unbewohnten Wohnung oberhalb des Geschäfts aus und breitete sich im Gebäude aus. Das Ausmaß des Schadens war erheblich: Nach Schilderungen von Passanten soll das ausströmende Wasser sogar vor dem Haus deutlich zu hören gewesen sein.
Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Decke durch die Wassermengen beschädigt worden war und möglicherweise Teile einstürzen könnten, wurde das Gebäude vorsorglich geräumt. In dem Haus befinden sich acht Wohneinheiten. Etwa zehn Bewohner mussten ihre Wohnungen während des Einsatzes verlassen.
Die Feuerwehr war mit sechs Einsatzkräften vor Ort und zog zur Beurteilung der Gebäudesicherheit Fachleute des Technischen Hilfswerks hinzu. Ein Baufachberater untersuchte die betroffenen Bereiche und überprüfte insbesondere, ob der Wasserschaden Auswirkungen auf die Tragfähigkeit des Hauses hatte.
Nach der Begutachtung konnte hinsichtlich der Statik Entwarnung gegeben werden. Eine akute Einsturzgefahr bestand demnach nicht. Weitere Maßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr waren nicht erforderlich.
Zunächst war vorgesehen, dass die betroffenen Bewohner wegen der Folgen des Wasserschadens vorübergehend bei Freunden oder Bekannten unterkommen. Im weiteren Verlauf konnte das Gebäude jedoch wieder freigegeben werden: Alle Bewohner durften noch am Abend in ihre Wohnungen zurückkehren.


